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  • Arbeitsmaterial
    • Leine:
      Wir empfehlen für die Arbeit auf dem Hundeplatz Leder – oder Stoffleinen, die ungefähr 1m lang sind. Ob mit oder ohne Handschlaufe ist Geschmackssache.
      Von Doppelleinen oder Flexi – Leinen raten wir ab, da sie im Training ziemlich unhandlich sind.
    • Halsband / Geschirre:
      Solange ein Hund noch nicht gelernt hat an "lockerer Leine" zu laufen, raten wir dazu erst einmal nur mit einem gut sitzenden Geschirr das Training zu beginnen und erst später auf ein Halsband zu wechseln. So wird die empfindliche Halswirbelsäule des Hundes geschont und der Hund stumpft gegen Impulse am Hals nicht ab. Bei der Suche nach dem passenden Geschirr beraten wir Dich gerne.
      Bei der Wahl des Halsbandes ist vor allem darauf zu achten, dass es gut sitzt. Es darf weder zu eng, noch zu locker anliegen (Richtlinie: zwischen Hundehals und Halsband sollten noch etwa 2 Finger platz finden)
      Des Weiteren muss es stabil sein.
      Zughalsbänder bitte nicht auf Würger stellen!
      Halti etc. bitte nur nach Absprache mit dem Übungsleiter.
    • Zur Motivation/Bestätigung:
      • Leckerlis, die der Hund ohne lang kauen zu müssen, direkt schlucken kann, wie zum Beispiel Fleischwurst, Hühnchenfleisch, Käse in kleingeschnittenen Stückchen.
      • Spielzeug als Motivationsobjekt. Hier bieten sich Beißwürste aus Sackleinen oder Wurfbälle (Ball mit nicht allzu langer Schnur) besonders gut an. Auf „Quitschies“ bitte möglichst verzichten.
      • Eventuell Clicker
    • Für den Hundeführer:
      • geeignetes Schuhwerk
      • Bauchtasche/Gürteltasche oder ähnliches für Leckerlis/Spielzeug
  • Vorbereitung auf das Training
    • Den Hund nicht unmittelbar vor dem Training füttern (mindestens 2h vorher, besser noch erst im Anschluss füttern)
    • Dem Hund ausreichend Möglichkeit geben sein „Geschäft“ zu verrichten und sich auszutoben.
    • Der Hundeführer sollte selbst ausgeglichen und ruhig sein. Hektik überträgt sich unmittelbar auf den Hund und erschwert ein konzentriertes Arbeiten unnötig.
  • Trainingsdauer und -intensität: Dies hängt unter anderem von der Konzentrationsfähigkeit des Hundes ab und sollte sich mit zunehmenden Trainingseinheiten steigern. Für das Üben während dem Gassigehen gilt: nicht länger als 2 x 5 Minuten.
    Das Training immer positiv beenden, d.h. mit einer Übung, die der Hund bereits gut kann und er somit zum Ende noch einmal richtig bestätigt werden kann (ausgiebiges Lob/Spiel)
  • Wichtig ist insbesonders:
    • Anderen beim Training zuschauen und aus einzelnen Übungen/Fehlern lernen
    • Regelmäßiges Training auf dem Platz, aber auch zu Hause und beim Gassigehen
    • Konsequenz und Geduld sind die wichtigsten Punkte in der Hundeerziehung
    • Viele Wege führen zum Erfolg. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten die einzelnen Übungen aufzubauen. Individuell muss für das Team Hund/Mensch die richtige gefunden werden.
    • Fragen stellen, wenn etwas nicht verstanden wurde. Es gibt keine dummen Fragen.
    • Spaß an der Zusammenarbeit mit dem Hund haben ;-)